Dieser Blog schläft …

Mein letzter Beitrag hier stammt vom Juli 2010.
Witzig, daß ich immernoch einen Platz auf der ersten Google-Seite für den Begriff Online Geld verdienen einnehme.

Zur Zeit habe ich andere, schönere Projekte, denen ich nachgehe, und mir fehlt die Zeit diesen Blog zu pflegen.
Warscheinlich habe ich auch die Arbeit unterschätzt, die es kostet zu bloggen.
Ist einfach nicht mein Ding. Außerdem war das ganze ursprünglich auch nur als SEO Test Plattform gedacht.

Na, aber ihr könnt ja mal ein bisschen im Archiv stöbern, vielleicht findet ihr ja was Interessantes zu Thema ‘Stinkreich werden in zwei Wochen’.

Ach ja:
Nein, ich verkaufe den Blog nicht.
Keine Kommentare bitte … der Blog will schlafen.

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SEO lohnt sich also doch.

Wie schon im letzten Beitrag erwähnt erhält der erste Platz der natürlichen Suchergebnisse geschätzte 45% allen Traffics.
Adwords -Ergebnisse dagegen nur um die 2%.
Noch dazu sind die natürlichen Suchergebnisse kostenlos.

Leider dauert es oft Monate, bis man auf der ersten Ergebnisseite auftaucht. Nur um dann vielleicht festzustellen, daß die Recherche wohl doch nicht ganz richtig war und eigentlich kein Mensch veilchenfarbene Nachttischlampen braucht.

Adwords hat also durchaus seine Daseinsberechtigung und ist hervorragend geeignet, um die Profitabilität eines Projektes zu testen und schnelles Geld zu machen.

Aber seit Googles Quality Score ist auch bei Adwords Kampagnen ein gewisses Maß an SEO gefragt und absoluten Anfängern rate ich von Adwords ab.
Ich gebe offen zu, daß ich schon einiges an Geld mit Adwords in den Sand gesetzt habe und nur gelegentlich Kampagnen starte, um einen Markt auszutesten.
Wer den Dreh mit SEO raus hat, und weiß, wie er gewinnbringende Webseiten erstellt, dem empfehle ich jedoch, sich auf jeden Fall mit PPC (Pay per Click) Werbung zu beschäftigen.

Aber zurück zu SEO.
Gerade im Juni erst hat Google sein neues Update (genannt Caffeine) an den Start gebracht.
Und es gab ein paar Änderungen.
Natürlich versuchen nun alle Internet Marketer fieberhaft herauszufinden, wie genau dieses Update die Suchergebnisse beeinflusst.

Bisher brauchte man, um in den Suchergebnissen ganz vorne dabei zu sein guten Inhalt und Backlinks.
Nun scheinen Die “Marketing Gurus” herausgefunden zu haben, daß eine dritte Komponente hinzugekommen sei.

Aktivität.
Dies bedeutet nicht nur, daß du regelmäßig deine Seite auf den neuesten Stand bringst, sondern auch, daß Google Aktivität bei deinen Besuchern sehen will.
Meiner Meinung nach ist das nichts Neues.
Ich bemerke schon lange, daß meine Seiten in den Suchergebnissen steigen, wenn ich neue Beiträge poste.
Und deine Besucher zur Interaktion zu ermutigen ist sicher keine schlechte Idee. Dies ist ohne Zweifel ein Zeichen für Google, daß deine Seite beliebt und wichtig ist.
Aber sicher keine bahnbrechende neue Erkenntnis.

Daher auch mein Tip: Kommentare zulassen und RSS Feed und Social Media Plugins installieren.

Also Inhalt, Backlinks und Aktivität.
Am besten alles drei in der richtigen Mischung. Nicht zu viele Backlins auf einmal, gerade wenn deine Seite brandneu ist. Das wirkt verdächtig.

Laut Google selber ändert sich an den Suchergebnissen mit dem Caffeine Update übrigens gar nichts. Das Update betrifft anscheinend hauptsächlich Geschwindigkeit und Genauigkeit bei der Erfassung von Webseiten.

For the last several months, a large team of Googlers has been working on a secret project: a next-generation architecture for Google’s web search. It’s the first step in a process that will let us push the envelope on size, indexing speed, accuracy, comprehensiveness and other dimensions.

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Banner Blindheit

Schon die Werbung auf dieser Seite gelesen?

Wahrscheinlich nicht. Das ist auch nicht weiter schlimm.
Wer heutzutage Geld mit Bannerwerbung verdienen will, oder seine Seite mit Bannern promotet hat es nicht leicht.

Hier ist ein Ergebnis aus der Verhaltensforschung:

Internetnutzer ignorieren Banner. Sie sind “Bannerblind”.

Um genau zu sein ignorieren sie alles was nach Werbung aussieht.
Hier ist ein Wärmebild, das die Augenbewegungen der Nutzer zeigt. Die grünen Kästchen zeigen wo die Werbung ist.

Diese Studie ist ein paar Jahre alt, aber geändert hat sich daran nichts.
Wer mit Werbung online Geld verdienen will, muss sich schon einiges einfallen lassen.

Und die Ergebnisse dieser Studie zeigen, traurigerweise, daß unethische Methoden die wirksamsten sind.
Aber da Du mit dem Lesen dieses Artikels gleichzeitig einen bindenden Vertrag eingegangen bist, die Welt zu einem bessern Ort zu machen und jegliche nervenden Aktionen zu unterlassen, werde ich sie dir verraten.

Wahrscheinlich bist du diesen nervigen Bannern auch schon begegnet. Sie sehen aus wie eine Windows Fehlermeldung oder fügen sich derart in die Seite ein, daß sie als Werbung nicht zu erkennen sind. Z.B. wenn du etwas herunterladen möchtest und vor dir ein großer Button mit “Download” erscheint.
Diese Methoden bringen eine höhere CTR, aber loyale Kunden und Freunde macht man sich damit nicht.
Was deinen Inhalt angeht, der sollte möglichst nichtssagend und uninteressant sein, damit die Augen der Besucher auf Wanderschaft gehen und vielleicht, mit viel Glück bei deiner Werbung hängenbleiben.

Die Grenzen zu unethischem Verhalten sind fließend. Solange Werbung als Werbung erkennbar ist, kann man sich natürlich bemühen sie in das Design der Seite einzufügen. Wie der Maler oder Filmemacher können auch wir das Auge der Betrachters mit der Komposition unserer Seite lenken.

Die Elemente, die von deinen Besuchern beachtet werden sind:

  • Einfacher Text
  • Gesichter
  • Dekoltée und ähnliche Körperteile

Tja, Sex sells wie immer und alles was Augen hat müssen wir einfach instinktiv anschauen.
Und im Text erwarten wir die Informationen, die wir suchen.

Zwei Arten von Werbung funktionieren jedoch. Zum einen sind das Kleinanzeigen, da diese keine Werbung für den User darstellen und er aktiv danach sucht, zum anderen Werbung in den Suchmaschinen, wie Google Adwords.
Noch.

Die Werbung in den Google Ergebnissen finden sich über den natürlichen Ergebnissen und am rechten Rand.
Laut einer Studie erhält die Werbung dort jedoch auch nur 1-3% aller Klicks. Den Löwenanteil sahnen die ersten Plätze der Suchergebnisse ab mit 45%.

SEO lohnt sich also.

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Geld verdienen als Affiliate

Mir ist durchaus bewußt, daß Informationsüberfluß gerade für Internet Marketing Einsteiger ein großes Problem ist.
Und ich fürchte, daß auch ich gelegentlich dazu beitrage.
Laß mich versuchen, etwas Ordnung ins Chaos zu bringen.
Es gibt meiner Meinung nach grundsätzlich zwei verschiedene Arten Geld online zu verdienen. Ich teile sie in Folgende auf.

  • Mit einem eigenen Produkt
  • Als Affiliate-Partner

Gerade Anfängern empfehle ich mit Affiliate-Marketing anzufangen.
Ein eigenes Produkt zu erstellen erfordert einige Kenntnisse, nicht nur in der Nische, die man wählt, sondern auch wie man ein Produkt erstellt, wie man gute Werbetexte schreibt, Marketing und Design. Kaum jemand ist in all diesen Dingen gut.
Natürlich kann man viele Arbeiten an Profis weitergeben. Aber das kostet Geld.

Ich sage nicht, daß Affiliate Marketing nur etwas für Anfänger ist, viele Leute verdienen fantastisch viel Geld damit.
Ich selbst könnte davon leben.
Ein eigenes Produkt ist für mich jedoch der logische nächste Schritt für mein Business gewesen.
Denn ein eigenes Produkt bedeutet letztendlich mehr Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit.

Nun aber erstmal zum Affiliate Marketing.
Als Affiliate erhältst du von einem Verkäufer einen Link. Du verdienst Geld  für jeden Besucher, der über diesen Link auf die Webseite des Verkäufers gerät und eine bestimmte Aktion ausführt.

Die gängisten Vergütungsmethoden sind:

  • cost per sale (CPS) = Provision für verkauften Artikel.
  • cost per action (CPA) = Provision für ausgeführte Aktion, z.B Ausfüllen eines Formulars.
  • cost per click (CPC) = Provision für einen Mausklick.
  • cost per mille (CPM) = Provision für eine bestimmte Anzahl an Besuchern.

Laut Wikipedia verwenden heutzutage 80% aller Partnerprogramme CPS als Vergütungsmethode und 19% CPA.

Große Unternehmen habe oft ein eigenes Partnerprogramm. Der Link dorthin befindete sich meist im untersten Bereich deren Webseite.
Eine Alternative zum eigenen Partnerprogramm sind Affiliate-Netzwerke.
Dort hat man als Affiliate die Möglichkeit viele unterschiedliche Produkte zu promoten und das Affiliate-Netzwerk übernimmt die Auszahlung der Provision.

Hier sind einige bekannte Affiliate-Netzwerke:

Englisch:

  • Clickbank.com (digitale Produkte)
  • Paydotcom.com
  • CommisionJunction.com
  • Share-a-Sale.com
  • Amazon.com

Deutsch:

  • Clickbank.com (digitale Produkte)
  • Digibux.de (digitale Produkte)
  • CommisionJunction.com
  • Superclix.de
  • Zanox.de
  • Amazon.de

Digitale Produkte wie Ebooks, Software oder Video-Kurse zu allen möglichen Themen sind bei Affiliate Marketern sehr beliebt. Da Digitale Produkte weder Lager-, noch Lieferkosten erfordern, belaufen sich die Provisionen oft auf 50-75% der Verkaufspreises.

Das bedeutet, du kannst leicht 20€ bis mehrere 100€ pro Verkauf verdienen.
Für materielle Produkte kann der Affiliate bei Amazon 6-7% des Verkaufspreises erwarten, bei Commission Junction auch mal 10-20% oder aber einen Festpreis. Je nach Verkäufer.

Viele Affiliate Netzwerke prüfen deine Webseite, bevor sie dich akzeptieren.  Vor der Anmeldung solltest du also ein paar informative Artikel erstellen, damit deine Seite einen professionellen Eindruck macht.

Und wenn du abgelehnt wirst, nimm es nicht persönlich. Ist mir auch schon passiert.

Ich habe gute Erfahrungen mit Commission Junction, Amazon, Clickbank gemacht.

Wenn ihr etwas zu einem bestimmten Affiliateprogramm erzählen könnt, dann gerne in den Kommentaren.

Und wie verdiene ich jetzt Geld mit meinem Affiliate Link?
Auch hier gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten.
Sehr beliebt sind Vergleich- oder Testberichtseiten.
Dies ist auch die Methode, mit der ich am meisten Erfahrung und Erfolg habe.

Das Prinzip ist ganz einfach. Du vergleichst verschiedene Produkte einer Kategorie miteinander, oder schreibst informative Berichte zu bestimmten Produkten. Mit deinem Affiliate-Link können die Leser dann zur Produktseite gelangen.

Wie immer kommt es auf guten Inhalt an.
Habe dabei immer Google im Hinterkopf. Google hasst reine Affiliateseiten.
Mit guten Berichten und gutem Inhalt bietest du deinen Besuchern nützliche Informationen und Google wird dich dafür belohnen.

Mehr zu Geld verdienen mit Affiliate Marketing im nächsten Post.

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Market Samurai

In einem vorigen Post über Keywordanalyse habe ich ja schonmal die Software Market Samurai erwähnt.

Ich dachte mir, bevor ich einen ellenlangen Bericht über all die Funktionen dieses praktischen Programms schreibe, mache ich einfach ein Video, in dem ich euch eine kurze Einführung gebe.

Es war spät, und ich war müde, aber ich hoffe, ihr bekommt trotzdem einen guten Eindruck.
Market Samurai spart vor allem Zeit und macht das Leben leichter.

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